Virushepatitis b impfung wie oft

B. HIV-positive oder auch dialysepflichtige Personen,

  • Personen, die aufgrund der Lebensumstände ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, beispielsweise aufgrund von Kontakt zu potenziell infizierten Personen oder Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko,
  • Personen, mit arbeitsbedingt erhöhtem Infektionsrisiko, wie beispielsweise Personal in medizinischen Einrichtungen, Sanitäts- und Rettungsdienst, Ersthelferinnen und Ersthelfer, Polizisten und Polizistinnen, etc.
  • gegebenenfalls Reisende (Reiseindikation), je nach Ziel und Gesundheitszustand.
  • Die Grundimmunisierung gegen Hepatitis B besteht in der Regel aus 3 (2 bis 4) Impfungen.

    Auch andere Faktoren wie beispielsweise die Einnahme von Antibiotika oder niedrig dosierten Dosen von Kortison oder auch das Vorhandensein von chronischen Krankheiten sprechen nicht gegen eine Impfung. Art und Häufigkeit erwartbarer Reaktionen finden sich in den Fach-, Gebrauchs- bzw. Für gebärfähige Frauen gilt diese Empfehlung für alle 10 Jahre.

    Wie oft muss Hepatitis A und B aufgefrischt werden?

    Hepatitis-A-Impfung und Hepatitis-B-Impfung können als kombinierter Impfstoff verabreicht werden.

    Eine sogenannte Leberdiät ist nicht notwendig.

    Bei Patienten mit einer Leberzirrhose und hepatischer Encephalopathie ist auf eine eiweißhaltige Kost (wenig Eier, Fleisch; pflanzliche Eiweiße und Milchprodukte) zu achten. In vielen Fällen ist es sogar wichtig, die Impfung durchzuführen, um die betroffene Person vor schwereren Krankheitsverläufen und Komplikationen der Krankheiten zu schützen, die durch die Impfung verhindert werden.

    Eine chronische Hepatitis B kann zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Leberzirrhose (Zerstörung des Lebergewebes) und Leberkrebs führen.

    Sowohl die akute als auch die chronische Infektion verlaufen oft unauffällig und werden daher häufig nicht sofort bemerkt, obwohl die Leber kontinuierlich geschädigt wird.

    Eine spezifische Therapie zur Heilung von Hepatitis B gibt es nicht.

    Übergewicht sollte vermieden werden, da eine Fettleber als zusätzlicher Risikofaktor gilt. In Deutschland sind laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zwischen 300.000 und 650.000 Menschen chronisch mit Hepatitis B infiziert.1,2

    Fakten zu Hepatitis B1,3,4,5

    • Hepatitis-B-Viren (HBV) verursachen eine Entzündung der Leber (Hepatitis), die bei Erwachsenen in bis zu 10 % der Fälle chronifiziert.
    • Die Übertragung erfolgt über Blut oder andere Körperflüssigkeiten hauptsächlich auf sexuellem Weg, aber auch perinatal von der Mutter auf ihr Kind.
    • Laut Schätzung der WHO sterben insgesamt jährlich weltweit etwa 780.000 Menschen an Hepatitis B, einem HBV-bedingten Leberzellkarzinom und HBV-bedingter Leberzirrhose.
    • HBV ermöglicht die Infektion mit einem weiteren Hepatitis-induzierendenden Virus, dem Hepatitis-D-Virus (HDV), welches HBV zwingend für seinen Vermehrungszyklus benötigt.

      Dies gilt ebenso beispielsweise für Ekzeme oder andere lokal begrenzte Hautinfektionen. Dabei soll die nächste anstehende Diphtherie-Tetanus-Impfung einmalig in Kombination mit Keuchhusten (TdaP-Kombinationsimpfstoff) vorgenommen werden. medizinisches Personal empfohlen. Bei HBV-infizierten Neugeborenen liegt das Risiko der Chronifizierung bei etwa 90%, bei Kleinkindern bei etwa 40 – 70 % und bei Kindern im Vorschulalter bei 10 – 40 %.

      Chronisch infizierte Personen mit einer hohen Viruskonzentration können über Jahrzehnte hinweg ansteckend bleiben.


    Der Verlauf einer Hepatitis-B-Infektion kann stark variieren und hängt maßgeblich von der Immunabwehr des Körpers ab. Dazu können allgemeine Krankheitszeichen, wie Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen auftreten – auch diese Nebenwirkungen klingen schnell wieder ab.


    Die Gelbsucht erreicht nach 1 bis 2 Wochen ihren Höhepunkt und klingt innerhalb von 2 bis 4 Wochen ab.

    Bei den meisten Erwachsenen heilt die Infektion ohne Langzeitfolgen aus, kann aber in seltenen Fällen Monate andauern oder chronisch werden.


    Eine Hepatitis B wird als chronisch bezeichnet, wenn das Virus nach 6 Monaten weiterhin nachweisbar ist.

    Die große Spannbreite ist auf die Abhängigkeit von der Viruslast, dem Infektionsweg und dem Immunstatus der infizierten Person zurückzuführen.