Biologische funktion von kohlenhydraten

Deswegen nutzen z.B. Monosaccharide gehen sofort ins Blut über, da sie nicht erst vom Körper aufgespalten werden müssen. Berühmte Disaccharide sind Laktose, Maltose und Saccharose.

Laktose ist neben Saccharose (Rohrzucker) vielleicht der berühmteste Disaccharid. Daher haben sie einen niedrigeren, durchschnittlichen Energiegehalt als die meisten anderen Kohlenhydrate.

Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und fallen, was zu Müdigkeit und erneuten Hungerattacken führt.


Dies kann zu Heißhunger und Schwankungen des Energielevels führen, was auf lange Sicht die Entstehung von Typ-2-Diabetes begünstigen kann. Daraufhin nutzen Darmbakterien die Chance und setzen Laktose um.

Achte auf den glykämischen Index (GI)

Lebensmittel mit einem niedrigen GI, wie Haferflocken, Vollkornnudeln und Bohnen, lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und wirken sich langfristig positiv auf die Energielevels aus.

Kohlenhydrate spielen aber nicht nur als Energielieferant eine Rolle. Sie können auch als „freie Zucker“ auftreten, die natürlicherweise in Honig und Fruchtsäften vorkommen.

Die Polyole, oder sogenannte Zuckeralkohole, sind auch süß und können in ähnlicher Weise wie Zucker in Lebensmitteln verwendet werden, haben aber einen niedrigeren Kaloriengehalt im Vergleich zum normalen Haushaltszucker (siehe unten).

Einige Arten von Ballaststoffen können jedoch durch die Darmflora metabolisiert werden, was zur Bildung von Verbindungen führt, die eine wohltuende Wirkung auf unseren Körper haben, wie kurzkettige Fettsäuren. Sie sind eine gesündere Alternative zu verarbeiteten Zuckerquellen und helfen, den Energiehaushalt stabil zu halten. Der Auf- Abbau und Umbau dieser Strukturen wird durch die eine große Anzahl von Kohlenhydrataktiven Enzymen den CaZymen durchgeführt.

Ein Mangel an Kohlenhydraten kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen führen, da das Gehirn stark auf Glukose angewiesen ist. Kohlenhydrate versorgen zudem die Muskeln während der Bewegung mit Energie und helfen bei der Speicherung von Glykogen, das bei kurzfristigem Energiebedarf mobilisiert werden kann.

Die durch Photosynthese entstehende Stoffgruppe macht den größten Teil an Biomasse auf der Erde aus.